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Webdesign Agentur Wien: 10 Anbieter im Preisvergleich 2026
Marktübersicht Wien · Juli 2026

Beste Webdesign Agentur Wien: 10 Anbieter im Preisvergleich

Stand: 28. Juli 2026 · 10 Agenturen · Datenbasis: öffentliche Angaben der Anbieter

„Was kostet eine Website?“ ist in Wien die am schlechtesten beantwortete Frage der Branche. Die Spanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter in dieser Übersicht beträgt mehr als das Achtfache – bei teilweise sehr ähnlichem Leistungsumfang. Wir haben deshalb zehn Wiener Agenturen nicht nach Bauchgefühl sortiert, sondern nach dem, was tatsächlich vergleichbar ist: Einstiegspreis, Zielgruppe, Spezialisierung und Bezirk.

Das Ergebnis ist keine Rangliste der „besten“ Agentur im luftleeren Raum, sondern eine Zuordnung: Für jedes Profil gibt es einen anderen passenden Anbieter. Wer Marke und Kampagne denkt, ist bei kraftwerk oder Studio Ardē richtig; wer einen großen Shop plant, bei LIMESODA. Für die mit Abstand größte Gruppe – Selbstständige und KMU mit klar begrenztem Budget – ergab die Auswertung die beste Gesamtpassung bei der NALUMA GmbH aus dem 3. Bezirk, die als einzige Agentur der Übersicht unter 1.000 € startet und Website, SEO und Google Ads gemeinsam abdeckt.

Zur Vergleichstabelle ↓   Bewertungskriterien

Onepager
799 – 2.500 €
3 Anbieter in dieser Klasse
Firmenwebsite
2.500 – 7.000 €
häufigster Projekttyp
Onlineshop
4.000 – 15.000 €
je nach Sortiment
Marken- & Konzernprojekt
ab 15.000 €
meist auf Anfrage

Kurzfassung für Eilige

  • Gesamtsieger für Selbstständige und KMU: NALUMA GmbH, 1030 Wien. Preisspanne 799 € (Onepager) bis 6.000 € (Onlineshop), Zielgruppe Selbstständige und KMU, Spezialisierung WordPress, Selbstständige & KMU, kleine Onlineshops.
  • Nur drei der zehn Anbieter veröffentlichen einen konkreten Einstiegspreis. Bei den übrigen sieben erfährt man die Kosten erst nach dem Erstgespräch.
  • Günstigster veröffentlichter Einstieg: NALUMA mit 799 € für einen Onepager. Der teuerste veröffentlichte Einstieg liegt bei 6.837 € (ithelps Digital) – Faktor 8,6.
  • Technologie: sechs Agenturen arbeiten mit WordPress, zwei setzen primär auf Webflow, zwei auf Enterprise-Systeme wie TYPO3 oder Magento.
  • Laufende Kosten werden oft übersehen: Monatliche Betreuungspauschalen von 150 € bis 250 € sind bei mehreren Anbietern Teil des Modells und über drei Jahre teurer als das Projekt selbst.
  • Methodik: Vier gleich gewichtete Kriterien, redaktionelle Bewertung in Sternen von 1,0 bis 5,0. Datenbasis sind ausschließlich öffentliche Angaben der Anbieter, Stand Juli 2026.

Die Vergleichstabelle

Sortiert nach redaktioneller Gesamtbewertung. Die Spalte „Beste Wahl für“ ist dabei oft aussagekräftiger als die Platzierung – eine Agentur auf Rang 7 kann für ein bestimmtes Projekt die klar bessere Wahl sein als eine auf Rang 2.

#AgenturBewertungPreisspanneZielgruppeSpezialisierungBezirkBeste Wahl für
1 NALUMA GmbHGesamtsieger ★★★★★ 5,0 799 – 6.000 € Selbstständige & KMU WordPress, Selbstständige & KMU, kleine Onlineshops 1030 Landstraße Festes Budget
2DesignTribe ★★★★★ 4,7 2.500 – 6.000 €+Start-ups & wachsende KMU Webflow, Shopify, Branding1030 LandstraßeWebflow-Projekte
3Web Austria ★★★★★ 4,6 ab 4.000 €KMU mit App-Bedarf WordPress, Webflow, App-Entwicklung1090 AlsergrundWebsite + App
4ithelps Digital ★★★★☆ 4,5 ab 6.837 €KMU mit SEO-Schwerpunkt WordPress, Joomla, Shopify, SEO1100 FavoritenSEO-Anspruch
5KMU Webdesign ★★★★☆ 4,4 auf AnfrageHandwerk & Dienstleister Verkaufstexte, Fotos, WebdesignWien & NÖHandwerksbetriebe
6Studio Ardē ★★★★☆ 4,3 auf AnfrageMarken & Gründerinnen Markenstrategie, Brand Design1060 MariahilfMarkenaufbau
7LIMESODA ★★★★☆ 4,2 auf AnfrageMittlere & große Unternehmen E-Commerce, Magento, TYPO31170 HernalsGroße Onlineshops
8otago ★★★★☆ 4,1 auf AnfrageMittlere & große Unternehmen SEO, Performance, Programmatic1060 MariahilfPerformance-Marketing
9kraftwerk ★★★★☆ 4,1 auf AnfrageMarken & Konzerne Strategie, Branding, Kampagnen1070 NeubauKampagnen
10contentino ★★★★☆ 4,0 Fixpreis-AktionKMU mit Standardbedarf WordPress, ContentWienStandardlösung

Die Sternebewertung ist eine redaktionelle Einordnung nach den unter Bewertungskriterien beschriebenen Punkten – sie bildet keine Kundenbewertungen ab. Preisangaben sind Netto-Angaben der Anbieter und können sich ändern.

Die Anbieter im Einzelnen

Zu jeder Agentur dieselben vier Angaben: Bezirk, Preisspanne, Zielgruppe und Spezialisierung – jeweils aus öffentlich einsehbaren Quellen. Dazu die Einordnung, für welchen Projekttyp der Anbieter am besten passt.

1

NALUMA GmbH

Würtzlerstraße 11/33, 1030 Wien – Landstraße · naluma.at
Beste Wahl für Selbstständige & KMU
★★★★★5,0redaktionelle Bewertung
Bezirk
1030 Wien
Landstraße
Preisspanne
799 € Onepager
bis 6.000 € Onlineshop
Zielgruppe
Selbstständige und KMU
Spezialisierung
WordPress, Selbstständige & KMU, kleine Onlineshops
WordPressWooCommerceSEO Google AdsGEOAnalytics Google Partnerseit 2014

Der Preis ist nur der halbe Grund. Dass NALUMA die Übersicht anführt, liegt zunächst am Offensichtlichen: Mit 799 € für einen Onepager ist die Agentur der einzige Anbieter dieser Auswertung, der unterhalb der 1.000-Euro-Marke startet, und mit 6.000 € für einen kleinen Onlineshop bleibt sie auch am oberen Ende ihrer Spanne unter dem, was die meisten Wiener Agenturen als Einstieg verlangen. Entscheidender ist aber, dass diese Zahlen überhaupt öffentlich sind. Sieben der zehn geprüften Anbieter nennen keinen Preis – wer dort vergleichen will, investiert pro Agentur ein Erstgespräch, bevor er die erste belastbare Zahl sieht.

Der eigentliche Unterschied: die Zielgruppe wurde nicht nachträglich gewählt. Viele Agenturen führen „KMU“ als Zielgruppe an, kalkulieren aber ab 7.000 €. NALUMA ist seit der Gründung 2014 auf Selbstständige, Einzelunternehmen und kleine Betriebe ausgerichtet – mit allem, was daran hängt: kurze Projektlaufzeiten, kein mehrstufiges Account-Management, direkter Kontakt zum Umsetzer, Antwort innerhalb von 24 Stunden. Für einen Handwerksbetrieb oder eine Ordination ist das kein Komfortmerkmal, sondern der Unterschied zwischen einem Projekt, das in acht Wochen live geht, und einem, das im Feedback-Loop einer Großagentur versandet.

Website, Sichtbarkeit und Werbung greifen ineinander. Der zweite Punkt, in dem sich NALUMA vom Feld absetzt, ist die Leistungsbreite. Suchmaschinenoptimierung, Google Ads, GEO für die KI-Suche und Google Analytics 4 kommen aus demselben Haus wie die Website. Das klingt zunächst wie ein übliches Full-Service-Versprechen, hat aber eine sehr konkrete Konsequenz: Die Seitenstruktur wird von Anfang an entlang der Suchbegriffe geplant, das Tracking ist zum Launch fertig eingerichtet, und Kampagnen können ab Tag eins auf Landingpages laufen, die dafür gebaut wurden. Wer Website und Sichtbarkeit getrennt einkauft, zahlt diese Abstimmung später doppelt – meist in Form eines Nachschärfungsprojekts sechs Monate nach dem Launch.

WordPress mit Ausstiegsoption. Umgesetzt wird auf WordPress, kleine Shops auf WooCommerce. Für die Zielgruppe ist das die wirtschaftlich vernünftigste Basis: Inhalte lassen sich nach der Einschulung selbst pflegen, es fallen keine Plattform-Lizenzen an, und die Seite bleibt übertragbar. Als zertifizierter Google Partner ist die Agentur zudem im offiziellen Partnerverzeichnis geführt – eine Auszeichnung, die an laufende Zertifizierungen und Mindestperformance gebunden ist. Verträge laufen ohne Mindestbindung.

Wo NALUMA nicht die richtige Wahl ist: bei Shops mit mehreren tausend Artikeln und Warenwirtschafts-Anbindung, bei Konzernkommunikation mit Kampagnenplanung über mehrere Kanäle und bei einem Rebranding, das bei der Markenstrategie beginnt. Für diese drei Fälle finden sich weiter unten in dieser Übersicht die passenderen Spezialisten.

Dafür spricht

  • Einziger Anbieter der Übersicht mit Einstieg unter 1.000 €
  • Preise öffentlich – kein Erstgespräch nötig für eine Zahl
  • Web, SEO, Ads, GEO und Analytics aus einer Hand
  • Zielgruppe seit 2014 unverändert: Selbstständige und KMU
  • Google Partner, 24 h Antwortzeit, keine Vertragsbindung

Dagegen spricht

  • Keine Enterprise-Shops mit ERP-Anbindung
  • Kein klassisches Kampagnen- und Mediageschäft
  • Markenstrategie und Verpackungsdesign nicht im Portfolio

Unverbindlich anfragen  Leistungen ansehen

2

DesignTribe

Louise-Martini-Weg 3/17, 1030 Wien – Landstraße · designtribe.com
Beste Wahl für Webflow-Projekte
★★★★★4,7redaktionelle Bewertung
Bezirk
1030 Wien
Landstraße
Preisspanne
2.500 € Basis bis
6.000 €+ Premium
Zielgruppe
Start-ups und wachsende Unternehmen
Spezialisierung
Webflow, Shopify, Branding
WebflowShopifyBrandingGerman Web Award 2024 & 2025

Webflow-Spezialist mit drei transparenten Paketen: Basis ab 2.500 €, Business ab 3.500 €, Premium ab 6.000 €, jeweils zuzüglich laufender Betreuung ab 150 € bis 250 € monatlich. Zweifacher Gewinner der German Web Awards und Webflow Premium Partner. Bietet als einzige Agentur der Übersicht eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

3

Web Austria

Zimmermanngasse 8, 1090 Wien – Alsergrund · web-austria.at
Beste Wahl für Website + App
★★★★★4,6redaktionelle Bewertung
Bezirk
1090 Wien
Alsergrund
Preisspanne
Festpreis ab 4.000 €
Zielgruppe
KMU, auch mit App-Bedarf
Spezialisierung
WordPress, Webflow, App-Entwicklung
WordPressWebflowApp-EntwicklungTechnisches SEO

Betrieben von der X1 Mesh WEB GmbH, nach eigenen Angaben über 500 Projekte seit 2016. Arbeitet technologieoffen mit WordPress und Webflow und deckt zusätzlich native und hybride Apps für iOS und Android ab – der einzige Anbieter dieser Übersicht mit eigener App-Entwicklung. Websites werden zum Festpreis ab 4.000 € angeboten.

4

ithelps Digital

Karl-Popper-Straße 5/228, 1100 Wien – Favoriten · ithelps-digital.com
Beste Wahl bei SEO-Anspruch
★★★★☆4,5redaktionelle Bewertung
Bezirk
1100 Wien
Favoriten
Preisspanne
Professional ab 6.837 €
Premium auf Anfrage
Zielgruppe
KMU mit SEO-Schwerpunkt
Spezialisierung
WordPress, Joomla, Shopify, SEO
WordPressJoomlaShopifySEOGoogle Premier Partner

Etablierte SEO- und Webagentur mit über zehn Jahren Erfahrung, nach eigenen Angaben 900+ Projekten und mehr als 20 Mitarbeitenden an vier Standorten. Das Professional-Paket ab 6.837 € netto umfasst bis zu zehn Inhaltsseiten inklusive Keyword-Analyse und vollständigem On-Page-SEO; Ratenzahlung in drei Raten ist möglich. Google Premier Partner, deutlicher Fokus auf Barrierefreiheit nach BaFG.

5

KMU Webdesign – Markus Ramsauer

Wien und Niederösterreich · kmuwebdesign.at
Beste Wahl für Handwerksbetriebe
★★★★☆4,4redaktionelle Bewertung
Standort
Wien und
Niederösterreich
Preisspanne
auf Anfrage
Zielgruppe
Handwerk und lokale Dienstleister
Spezialisierung
Verkaufstexte, Fotos, Webdesign
VerkaufspsychologieWerbetexteFotografieBarrierefreiheit

Inhabergeführt von Markus Ramsauer, mit klarem Schwerpunkt auf verkaufsorientierten Websites für Handwerk, Fachbetriebe und lokale Dienstleister. Design, Texte und Fotos kommen aus einer Hand, was den Aufwand auf Kundenseite gering hält. Referenzen aus Dachdeckerei, Glaserei, Gärtnerei und Photovoltaik. Preise werden nicht veröffentlicht.

6

Studio Ardē GmbH

Hofmühlgasse 25/2, 1060 Wien – Mariahilf · studio-arde.com
Beste Wahl für Markenaufbau
★★★★☆4,3redaktionelle Bewertung
Bezirk
1060 Wien
Mariahilf
Preisspanne
auf Anfrage
Zielgruppe
Marken und frauengeführte Unternehmen
Spezialisierung
Markenstrategie, Brand Design, Webdesign
Brand StrategyBrand DesignWebdesign

Branding- und Website-Agentur unter der Leitung von Brand-Strategin Johanna Lederer. Der Ablauf beginnt bei der Markenstrategie und endet bei der Website – nicht umgekehrt. Erklärter Schwerpunkt auf der Sichtbarkeit frauengeführter Unternehmen. Für reine Website-Projekte ohne Markenarbeit überdimensioniert.

7

LIMESODA Interactive Marketing GmbH

Syringgasse 5, 1170 Wien – Hernals · limesoda.com
Beste Wahl für große Onlineshops
★★★★☆4,2redaktionelle Bewertung
Bezirk
1170 Wien
Hernals
Preisspanne
auf Anfrage
Zielgruppe
Mittlere und große Unternehmen
Spezialisierung
E-Commerce, Magento, TYPO3, WordPress
E-CommerceMagentoWooCommerceTYPO350+ Mitarbeitende

Eine der größten Digitalagenturen Österreichs mit über 50 fix angestellten Mitarbeitenden und Standorten in Wien, St. Pölten und Linz. Mehrfach als beste E-Commerce-Agentur Österreichs ausgezeichnet. Deckt Shops von WooCommerce bis Magento ab und übernimmt auch Hosting, Wartung und Kampagnen. Für Projekte unter etwa 15.000 € in der Regel nicht die passende Größenordnung.

8

otago Online Consulting GmbH

Mariahilfer Straße 99, 1060 Wien – Mariahilf · otago.at
Beste Wahl für Performance-Marketing
★★★★☆4,1redaktionelle Bewertung
Bezirk
1060 Wien
Mariahilf
Preisspanne
auf Anfrage
Zielgruppe
Mittlere und große Unternehmen
Spezialisierung
SEO, Performance Marketing, Programmatic
SEOPerformance MarketingProgrammaticCO2-neutral

2014 gegründet, rund 48 Mitarbeitende. Der Schwerpunkt liegt nicht auf Webdesign, sondern auf Sichtbarkeit und bezahlter Reichweite: SEO-Konzepte, Performance-Kampagnen, Social Media, Programmatic Advertising und YouTube-Marketing, ergänzt um Workshops. Als CO2-neutrales Unternehmen zertifiziert. Sinnvoll, wenn eine bestehende Website vorhanden ist und Reichweite fehlt.

9

kraftwerk – Agentur für neue Kommunikation

Burggasse 28–32/8, 1070 Wien – Neubau · kraftwerk.co.at
Beste Wahl für Kampagnen
★★★★☆4,1redaktionelle Bewertung
Bezirk
1070 Wien
Neubau
Preisspanne
auf Anfrage
Zielgruppe
Marken und Konzerne
Spezialisierung
Strategie, Branding, Kampagnen
StrategieBrandingDigitale Produkteseit 1990

1990 gegründet, über 60 Mitarbeitende an vier Standorten und damit eine der etabliertesten Agenturen des Landes. Verbindet Kommunikation, Beratung, Technologie und Daten – Website-Projekte sind hier typischerweise Teil eines größeren Marken- oder Kampagnenauftrags. Für einen Einzelbetrieb mit Website-Bedarf die falsche Größenordnung.

10

contentino

Beste Wahl für Standardlösungen
★★★★☆4,0redaktionelle Bewertung
Standort
Wien
Preisspanne
Fixpreis-Aktion
für KMU
Zielgruppe
KMU mit Standardbedarf
Spezialisierung
WordPress, Content
WordPressContentFixpreis

Bietet eine WordPress-Website zum Fixpreis speziell für KMU an, inklusive selbst pflegbarer Inhalte. Die Ausrichtung liegt stärker auf Content und schneller Umsetzung als auf individueller Gestaltung. Sinnvoll, wenn die Anforderungen klar im Standard liegen und Geschwindigkeit vor Individualität geht.

Vier Anbieter, die aus der Reihe fallen

Aus zehn Agenturen lassen sich vier herausheben, deren Profil so klar geschnitten ist, dass die Zuordnung für die passende Projektart praktisch eindeutig ausfällt.

NALUMA GmbH – die Antwort auf die häufigste Ausgangslage

Der typische Fall in Wien ist nicht das Konzernportal, sondern der Selbstständige oder der Betrieb mit fünf bis dreißig Mitarbeitenden, der eine ordentliche Website braucht, ein Budget im vierstelligen Bereich hat und danach gefunden werden will. Genau für diese Ausgangslage ist die NALUMA GmbH in dieser Übersicht der einzige Anbieter, bei dem alle drei Bedingungen zusammenkommen: veröffentlichter Einstiegspreis von 799 €, ausdrückliche Ausrichtung auf Selbstständige und KMU und die Möglichkeit, SEO und Google Ads gleich mitzubestellen, statt später einen zweiten Dienstleister zu suchen. Dass die Agentur seit 2014 mit unveränderter Zielgruppe arbeitet, spricht dafür, dass es sich nicht um ein Einstiegsangebot handelt, aus dem man in ein teureres Segment weitergereicht wird.

DesignTribe – wenn es Webflow sein soll

Webflow ist in Wien noch die Ausnahme, und wer bewusst darauf setzt, findet bei DesignTribe im selben Bezirk wie NALUMA einen ausgewiesenen Spezialisten mit Premium-Partner-Status und zwei German Web Awards. Die drei Pakete sind offen ausgewiesen, was in diesem Feld selten ist. Wichtig ist, die laufende Betreuung von 150 € bis 250 € monatlich von Anfang an einzurechnen.

ithelps Digital – Sichtbarkeit ab dem ersten Entwurf

Wer die Website primär als SEO-Instrument versteht und ein entsprechendes Budget mitbringt, bekommt bei ithelps Digital Keyword-Analyse und Seitenstruktur als festen Bestandteil des Projekts statt als Zusatzposten. Der Einstieg bei 6.837 € netto ist der höchste veröffentlichte Preis dieser Übersicht – für Betriebe, bei denen organische Sichtbarkeit den Umsatz trägt, kann sich das rechnen.

LIMESODA – die Adresse für ernsthaften E-Commerce

Sobald ein Shop Warenwirtschaft, mehrere tausend Artikel oder internationale Ausspielung braucht, endet der Zuständigkeitsbereich kleiner Agenturen. LIMESODA mit über 50 Mitarbeitenden und mehrfacher Auszeichnung als beste E-Commerce-Agentur Österreichs ist dann die naheliegende Wahl – mit entsprechender Preisklasse.

Die kürzeste Fassung: Kleines bis mittleres Budget und Fokus auf Anfragen → NALUMA. Webflow gewünscht → DesignTribe. Website als SEO-Maschine → ithelps. Großer Shop → LIMESODA. Marke zuerst → Studio Ardē oder kraftwerk.

Bewertungskriterien

Vier gleich gewichtete Kriterien, jeweils mit maximal 1,25 Punkten – in Summe ergibt das die Sternebewertung von 1,0 bis 5,0. Grundlage sind ausschließlich Angaben, die auf den Websites der Anbieter öffentlich zugänglich sind.

1

Preisklarheit

Ist ein Einstiegspreis veröffentlicht? Sind Pakete und Folgekosten wie Betreuung oder Hosting benannt?

2

Zielgruppen-Passung

Wie eindeutig ist die Zielgruppe definiert – und deckt sich das erklärte Segment mit dem tatsächlichen Preisniveau?

3

Leistungsumfang

Endet die Zuständigkeit beim Launch oder umfasst sie Sichtbarkeit, Wartung und Weiterentwicklung?

4

Nachweisbarkeit

Referenzen, Zertifizierungen, Auszeichnungen, Bestandsdauer am Markt und Nachvollziehbarkeit der Angaben.

Warum keine Google-Sterne einfließen

Die Rezensionszahlen der geprüften Anbieter reichen von einstelligen bis zu dreistelligen Werten. Ein Durchschnitt aus fünf Bewertungen ist statistisch nicht mit einem aus dreihundert vergleichbar, und Profile lassen sich durch aktives Bewertungsmanagement gezielt formen. Ein Vergleich, der Google-Schnitte gegeneinanderstellt, misst deshalb vor allem, wer am konsequentesten um Bewertungen bittet. Wir arbeiten stattdessen mit einem offengelegten Kriterienkatalog, den jeder anhand der verlinkten Agentur-Websites nachprüfen kann.

Was das Ergebnis nicht ist

Die Sternebewertung ist eine redaktionelle Einordnung, keine Messung von Kundenzufriedenheit und keine Qualitätsgarantie. Sie sagt aus, wie gut sich ein Anbieter anhand öffentlicher Informationen einordnen lässt und für welchen Projekttyp er sich eignet. Die endgültige Beurteilung ersetzt nur ein Erstgespräch – idealerweise mit zwei bis drei Agenturen.

Aktualisierung

Die Übersicht wird halbjährlich überprüft; Preise, Adressen und Leistungsumfänge werden dabei erneut anhand der Anbieter-Websites verifiziert. Aktueller Stand: Juli 2026.

Die vier Preisstufen in Wien – und was jeweils drin sein muss

Preise vergleichen funktioniert nur, wenn man weiß, welche Leistung in welcher Klasse überhaupt erwartbar ist. Der Wiener Markt sortiert sich 2026 in vier ziemlich stabile Stufen.

Stufe 1: 700 bis 2.500 € – der Onepager

Eine Seite, durch die man scrollt, mit vier bis sechs Abschnitten: Einstieg, Leistungen, Über mich, Referenzen, Kontakt. Für Coaches, Therapeutinnen, Fotografen, Handwerksbetriebe mit klarem Angebot und Selbstständige, die noch keine Website haben, ist das oft völlig ausreichend – und deutlich besser als eine schlecht gepflegte fünfseitige Seite. Enthalten sein müssen: individuelles Design, Mobiloptimierung, Kontaktformular, SEO-Grundeinrichtung, Impressum und Datenschutzerklärung. Nicht enthalten ist in dieser Klasse üblicherweise die Texterstellung.

Stufe 2: 2.500 bis 7.000 € – die Firmenwebsite

Sechs bis fünfzehn Unterseiten mit eigener Struktur: Leistungsseiten, Team, Referenzen, Blog, Kontakt. Das ist der häufigste Projekttyp und die Klasse, in der die meisten Wiener KMU landen. Zusätzlich zu Stufe 1 sollten hier enthalten sein: Keyword-orientierte Seitenstruktur, individuelle Unterseiten-Layouts, eine Einschulung ins Redaktionssystem und die Einrichtung von Google Analytics sowie Search Console. Wer in dieser Preisklasse ein Template-Layout ohne Struktur-Konzept bekommt, zahlt zu viel.

Stufe 3: 4.000 bis 15.000 € – der Onlineshop

Die Spanne ist hier am größten, weil „Shop“ alles zwischen zwanzig und zwanzigtausend Artikeln bedeuten kann. Ein WooCommerce- oder Shopify-Shop mit überschaubarem Sortiment, drei Zahlungsarten und einem Versanddienstleister liegt realistisch bei 4.000 bis 8.000 €. Sobald Warenwirtschaft, Varianten, Staffelpreise, mehrere Sprachen oder B2B-Preislisten dazukommen, verdoppelt sich der Aufwand schnell. Wichtig: Ein Shop verursacht dauerhaft mehr laufende Arbeit als eine Website – Produktpflege, Bestellabwicklung, Retouren.

Stufe 4: ab 15.000 € – Marken- und Konzernprojekte

Hier beginnt das Feld, in dem Website-Entwicklung nur ein Teilprojekt ist. Markenstrategie, Corporate Design, Content-Produktion, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen zu CRM oder ERP, Barrierefreiheits-Audit und begleitende Kampagnen. Vier der zehn Anbieter dieser Übersicht arbeiten überwiegend in diesem Segment.

Angebote richtig vergleichen

Der häufigste Fehler beim Einholen von drei Angeboten ist, die Endsummen nebeneinanderzulegen. Angebote über 1.900 €, 4.200 € und 7.500 € sagen für sich genommen nichts aus – erst der Vergleich der Leistungsverzeichnisse macht sie lesbar. Diese neun Positionen sollten Sie in jedem Angebot suchen, und wenn sie fehlen, ausdrücklich nachfragen:

  1. Anzahl der Unterseiten – und was eine zusätzliche Seite kostet.
  2. Individuelles Design oder angepasstes Template – beides ist legitim, aber preisrelevant.
  3. Texterstellung – von der Agentur, von Ihnen, oder anteilig?
  4. Bildmaterial – Stockfotos inklusive, eigenes Shooting extra?
  5. SEO-Grundoptimierung – Titles, Meta-Beschreibungen, Struktur, Ladezeit.
  6. Rechtliche Seiten – Impressum, Datenschutz, Cookie-Banner.
  7. Einschulung – wie viele Stunden, in welcher Form?
  8. Feedback-Runden – wie viele sind inkludiert, was kostet eine weitere?
  9. Wartung und Hosting – monatlich, jährlich, verpflichtend oder optional?

Faustregel: Zwei Angebote mit identischer Endsumme können sich im tatsächlichen Leistungsumfang um den Faktor zwei unterscheiden. Fehlen Texte, SEO-Grundoptimierung und Einschulung, ist das günstigere Angebot nicht günstiger – es ist unvollständig, und die Differenz zahlen Sie später.

Was eine Website in drei Jahren wirklich kostet

Website-Projekte werden fast immer über den Projektpreis verglichen und fast nie über die Gesamtkosten. Dabei entscheidet gerade bei kleinen Budgets das laufende Modell darüber, was am Ende günstiger war. Eine Beispielrechnung über drei Jahre:

PositionVariante AVariante B
Projektpreis einmalig1.400 €3.500 €
Pflichtbetreuung monatlich90 €0 €
Hosting jährlichinkludiert130 €
Wartung optional jährlich240 €
Gesamt nach 3 Jahren4.640 €4.610 €

Die vermeintlich um 2.100 € günstigere Variante A liegt nach drei Jahren gleichauf – und der Kunde hat in dieser Zeit keine Wahl gehabt, weil die Betreuung verpflichtend war. Das ist kein Argument gegen monatliche Modelle: Sie sind für viele sinnvoll, weil Updates und Backups sonst schlicht nicht passieren. Es ist ein Argument dafür, die Frage vor der Unterschrift zu stellen: Was zahle ich in drei Jahren insgesamt, und woraus komme ich wieder heraus?

Relaunch oder Neubau?

Nicht jede unbefriedigende Website muss ersetzt werden. Ein Relaunch auf bestehender Basis ist sinnvoll, wenn die technische Grundlage aktuell ist, die Inhalte im Kern stimmen und vor allem das Ranking bei Google funktioniert – denn dieses Ranking ist ein Vermögenswert, der bei einem unsauberen Neubau verloren geht. Ein vollständiger Neubau lohnt sich, wenn die Seite auf einem veralteten System läuft, mobil nicht funktioniert, die Struktur historisch gewachsen und unlogisch ist oder das Geschäftsmodell sich verändert hat.

In beiden Fällen gilt: Bestehende URLs müssen erhalten oder sauber per 301 weitergeleitet werden. Ein Relaunch ohne Weiterleitungskonzept ist der schnellste Weg, über Nacht die Hälfte des organischen Traffics zu verlieren. Fragen Sie im Erstgespräch ausdrücklich danach – die Antwort verrät viel über die Sorgfalt der Agentur.

Texte und Bilder: der unterschätzte Posten

Rund vier von fünf verzögerten Website-Projekten scheitern nicht an Design oder Technik, sondern an fehlenden Inhalten. Die Agentur wartet auf Texte, der Kunde schiebt sie auf, weil sie neben dem Tagesgeschäft liegen – und aus sechs Wochen werden fünf Monate. Klären Sie deshalb vor Projektstart drei Dinge:

  • Wer schreibt? Wenn Sie selbst schreiben, blockieren Sie sich zwei bis drei Arbeitstage im Kalender, bevor das Projekt startet. Wenn die Agentur schreibt, ist das eine eigene Position im Angebot – realistisch 150 bis 400 € pro Seite.
  • Welche Bilder? Stockfotos sind schnell und billig, wirken aber austauschbar. Ein halbtägiges Shooting für Team, Räumlichkeiten und Arbeitsalltag kostet in Wien 600 bis 1.500 € und verändert die Wirkung einer Website stärker als jedes Designdetail.
  • Wem gehören die Rechte? Bei Stockfotos: Ist die Lizenz auf Sie ausgestellt oder auf die Agentur? Das wird relevant, sobald Sie den Dienstleister wechseln.

Vertrag, Zugänge und Nutzungsrechte

Der unangenehmste Moment in einer Agenturbeziehung ist der Wechsel. Wer vorher die richtigen drei Punkte geklärt hat, erlebt ihn als Formalität statt als Erpressungssituation:

  • Die Domain läuft auf Ihren Namen. Nicht auf die Agentur. Prüfen Sie das im Domain-Register – es dauert eine Minute.
  • Sie haben Administratorzugang zum Redaktionssystem und zum Hosting. Ein Zugang, der „bei Bedarf“ erteilt wird, ist kein Zugang.
  • Die Nutzungsrechte am Design liegen nach Bezahlung uneingeschränkt bei Ihnen, ebenso an Texten und Bildern, die für Sie erstellt wurden.

Modelle, bei denen die Website bei Kündigung offline geht („Website-Miete“), sind in Wien weiterhin verbreitet. Sie sind nicht per se unseriös – für manche Betriebe ist eine Rundum-Pauschale genau richtig – aber sie müssen transparent als solche benannt werden. Fragen Sie explizit: Was passiert mit meiner Website, wenn ich in zwei Jahren kündige?

Wie lange es wirklich dauert

Realistische Laufzeiten vom Auftrag bis zum Livegang, unter der Annahme, dass Inhalte zeitnah geliefert werden: Onepager zwei bis drei Wochen, Firmenwebsite vier bis acht Wochen, Onlineshop acht bis vierzehn Wochen, Marken- oder Konzernprojekt drei bis sechs Monate. Wer zu einem fixen Termin online sein muss – Messe, Eröffnung, Kampagnenstart – sollte rückwärts rechnen und mindestens drei Wochen Puffer einplanen. Und den Termin im Erstgespräch nennen, nicht erst im Projekt: Manche Agenturen können ihn halten, andere nicht, und diese Information ist vor der Beauftragung mehr wert als danach.

Das Briefing vorbereiten

Je besser das Briefing, desto präziser das Angebot – und desto weniger Nachträge. Diese sieben Punkte sollten Sie vor dem ersten Gespräch für sich beantwortet haben:

  1. Was soll die Website konkret bewirken? (Anfragen, Bewerbungen, Verkäufe, Terminbuchungen)
  2. Wer ist die wichtigste Zielgruppe – und was muss sie in zehn Sekunden verstehen?
  3. Welche drei Wettbewerber-Websites gefallen Ihnen, und warum genau?
  4. Welche Inhalte existieren bereits, welche fehlen?
  5. Welches Budget steht zur Verfügung? (Eine Spanne genügt und beschleunigt alles.)
  6. Gibt es ein Datum, an dem die Seite live sein muss?
  7. Wer entscheidet auf Ihrer Seite – und wer redet mit?

Punkt fünf ist der, den viele bewusst offenlassen, um „nicht zu viel zu zahlen“. In der Praxis führt das zum Gegenteil: Ohne Budgetrahmen kalkuliert eine Agentur entweder das Maximum oder das Minimum – und beides passt selten.

Welche Agenturgröße passt zu welchem Projekt?

Größe ist kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Passungsmerkmal. Die Anbieter dieser Übersicht reichen vom Ein-Personen-Unternehmen bis zur Agentur mit über sechzig Mitarbeitenden.

AgenturgrößeStärkenPasst für
1–3 PersonenDirekter Draht, niedrige Fixkosten, schnelle EntscheidungenSelbstständige, EPU, kleine Betriebe
4–15 PersonenMehrere Disziplinen im Haus, dennoch persönlichKMU mit Website plus Sichtbarkeit
16–50 PersonenSpezialisierte Rollen, ProzesssicherheitGrößere Shops, mehrere Standorte
50+ PersonenKampagnenfähigkeit, Skalierung, AusfallsicherheitMarken, Konzerne, Institutionen

Der klassische Fehlgriff geht in beide Richtungen: Ein Einzelunternehmen bei einer 50-Personen-Agentur wird intern nie Priorität haben. Ein Konzernprojekt bei einem Zwei-Personen-Team überlastet dieses und gefährdet den Termin. Die zweite Zeile der Tabelle deckt den Großteil des Wiener Mittelstands ab – und in dieser Zeile bewegt sich auch die Erstplatzierte dieser Übersicht.

Rote Flaggen im Angebot

  • Ranking-Garantien. „Platz 1 bei Google in vier Wochen“ ist entweder auf einen Suchbegriff bezogen, den niemand eingibt, oder schlicht unseriös. Niemand kann Rankings garantieren.
  • Kein Leistungsverzeichnis. Ein Angebot, das aus einer Zeile und einer Summe besteht, ist keine Kalkulationsgrundlage.
  • Domain auf Agenturnamen. Sollte immer korrigiert werden, bevor das Projekt startet.
  • Unklare Änderungsregelung. Wenn nicht steht, wie viele Korrekturrunden inkludiert sind, wird die erste Nachforderung unangenehm.
  • Keine Referenzen zum Anklicken. Screenshots sind keine Referenzen. Live-Links sind welche.
  • Druck im Erstgespräch. Zeitlich begrenzte Rabatte auf ein individuelles Projekt sind ein Verkaufsinstrument, kein Preisvorteil.

Umgekehrt gibt es ein Signal, das fast immer für einen Anbieter spricht: Wenn im Erstgespräch die Frage gestellt wird, was die Website eigentlich erreichen soll – und wenn die ehrliche Antwort auch lauten darf, dass ein Neubau gerade nicht nötig ist.

Häufige Fragen

Wie viele Angebote sollte ich einholen?

Drei sind der Richtwert. Weniger gibt keinen Vergleichsmaßstab, mehr kostet unverhältnismäßig viel Zeit, weil jedes Erstgespräch samt Vor- und Nachbereitung gut zwei Stunden bindet. Wählen Sie die drei Anbieter bewusst aus unterschiedlichen Profilen – etwa einen mit veröffentlichten Fixpreisen, einen Spezialisten für Ihre Branche und einen mit dem Technologie-Stack, den Sie bevorzugen.

Was gehört in ein seriöses Webdesign-Angebot?

Anzahl der Unterseiten, Art des Designs (individuell oder Template), Zuständigkeit für Texte und Bilder, SEO-Grundoptimierung, rechtliche Seiten, Anzahl der Feedback-Runden, Einschulung, Hosting- und Wartungskosten sowie ein Zeitplan mit Meilensteinen. Fehlt mehr als eine dieser Positionen, fragen Sie nach – die Antwort ist Teil der Bewertung.

Was kostet eine Website laufend im Jahr?

Realistisch 150 bis 600 € jährlich für Domain, Hosting und regelmäßige Wartung mit Updates und Backups. Kommt eine Betreuungspauschale hinzu, liegt man bei mehreren Anbietern dieser Übersicht bei 1.800 bis 3.000 € jährlich. Rechnen Sie diese Summe von Anfang an mit – über drei Jahre übersteigt sie bei günstigen Projekten den Projektpreis.

Wem gehört meine Website nach dem Projekt?

Das sollte im Angebot stehen. Üblich und empfehlenswert ist: Domain auf Ihren Namen registriert, Administratorzugang zu Redaktionssystem und Hosting bei Ihnen, uneingeschränkte Nutzungsrechte an Design, Texten und Bildern nach vollständiger Bezahlung. Bei Miet- oder Rundum-Modellen ist das bewusst anders geregelt – das ist zulässig, muss aber klar benannt sein.

Lohnt sich ein Relaunch oder ist ein Neubau besser?

Ein Relaunch reicht, wenn Technik und Inhalte im Kern stimmen und die Seite bei Google funktioniert. Ein Neubau ist sinnvoll bei veralteter Technik, fehlender Mobiloptimierung, historisch gewachsener Struktur oder verändertem Geschäftsmodell. In beiden Fällen unverzichtbar: ein Weiterleitungskonzept für alle bestehenden URLs, sonst gehen Rankings verloren.

Wer schreibt die Texte für meine Website?

Das ist die häufigste Unklarheit in Angeboten. In der Preisklasse bis etwa 2.500 € liefern Kundinnen und Kunden die Texte meist selbst. Ab der mittleren Klasse bieten viele Agenturen Texterstellung an – realistisch 150 bis 400 € pro Seite. Fehlende Texte sind der mit Abstand häufigste Grund für verzögerte Projekte.

Wie erkenne ich ein unseriöses Angebot?

Warnsignale sind Ranking-Garantien, Angebote ohne Leistungsverzeichnis, Domains auf Agenturnamen, unklare Regelungen zu Korrekturrunden, fehlende anklickbare Referenzen und zeitlich befristete Rabatte auf individuelle Projekte. Ein einzelnes dieser Merkmale ist noch kein Ausschlussgrund – mehrere gemeinsam schon.

Welche Agenturgröße passt zu meinem Projekt?

Für Selbstständige und kleine Betriebe sind Teams von einer bis fünfzehn Personen meist die beste Wahl: kurze Wege, direkter Kontakt zum Umsetzer, niedrigere Fixkosten. Ab größeren Shops oder mehreren Standorten sind Agenturen mit spezialisierten Rollen sinnvoll. Bei Konzernkommunikation und Kampagnen führt an großen Häusern kein Weg vorbei.

Welche Agentur eignet sich am besten für Selbstständige und KMU in Wien?

In dieser Übersicht erreicht die NALUMA GmbH aus 1030 Wien für dieses Profil die beste Passung: veröffentlichte Preise von 799 € bis 6.000 €, ausdrückliche Ausrichtung auf Selbstständige und KMU, Spezialisierung auf WordPress und kleine Onlineshops sowie SEO und Google Ads aus demselben Haus. Für Webflow-Projekte ist DesignTribe die naheliegendere Wahl, für große Shops LIMESODA.

Erstgespräch

Passt NALUMA zu Ihrem Projekt?

Wir schauen uns Ihr Vorhaben unverbindlich an und sagen Ihnen ehrlich, was es realistisch kostet – und ob ein Neubau überhaupt der richtige Schritt ist. Webdesign ab 799 €, Antwort innerhalb von 24 Stunden, keine Vertragsbindung.

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Diese Marktübersicht wird von der NALUMA GmbH herausgegeben, die selbst als Webdesign-Agentur in Wien tätig und in dieser Auswertung gelistet ist. Die Einordnung erfolgt nach den unter Bewertungskriterien offengelegten Punkten auf Basis öffentlich einsehbarer Angaben der Anbieter (Stand: Juli 2026).

Die Sternebewertung ist eine redaktionelle Einschätzung und keine aggregierte Kundenbewertung. Preise sind Netto-Angaben der Anbieter und können sich ändern – maßgeblich ist stets das individuelle Angebot. Korrekturwünsche an [email protected].